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Das Lichtmikroskop ist ein Instrument das von Forschern benutzt wird um verschiedene Präparate bis zu eintausend Mal größer als ihre ursprüngliche Größe darzustellen. In der einfachsten Ausführung besteht es auch einer Linse, die das Präparat vergrößert und einer Lichtquelle, die es beleuchtet. Die meisten Lichtmikroskope sind jedoch viel komplexer und bestehen aus verschiedenen fein eingestellten Linsen im Mikroskop selbst und in den zusätzlichen Bestandteilen wie Objektiven und Okularen.
In diesem Video werden die Hauptbestandteile eines Lichtmikroskops beschrieben und ihre Anwendungen und Funktionen im Detail erklärt. Die grundlegenden Prinzipien der Vergrößerung, des Fokus, und der Auflösung werden vorgestellt. Um ein Lichtmikroskop zu Verwenden muss das Präparat von einer Lichtquelle beleuchtet werden. Um das beste Bild zu erhalten stellt man sicher das die Lichtquelle die richtige Intensität, Direktionalität und Form hat. Danach muss das Präparat richtig vergrößert und scharf gestellt werden um die abzubildende Stelle anzuschauen. Es gibt viele praktische Anwendungen für die Lichtmikroskopie, einschließlich dem Abbilden von gefärbten oder ungefärbten Zellen und Geweben oder von kleinen Details von Präparaten. Außerdem kann man ein Mikroskop auch währen Operationen verwenden um bestimmte Region vergrößert darzustellen was komplexe Prozeduren auf der Mikrometerskala vereinfacht.
Das Lichtmikroskop ist ein Instrument, das zur Vergrößerung von wissenschaftlichen Präparaten dient. Lichtmikroskope sind wertvolle analytische Instrumente, die es dem Wissenschaftler ermöglichen Objekte bis zu 1000 Mal größer als ihre normale Größe anzuschauen. Wie ihr sehen werdet, ist das Funktionsprinzip des Lichtmikroskops sehr einfach. Es hat allerdings schier endlose Anwendungen für das Abbilden von Präparaten im Labor.
Wie der Name schon sagt, braucht das Lichtmikroskop eine Lichtquelle, die Licht produziert, welches mit einer Kondensorlinse auf das Präparat fokussiert werden kann.
Das Licht, das das Präparat beleuchtet, geht zu einer Objektivlinse, in der ein umgekehrtes und vergrößertes Bild entsteht. Das Okular, genauer: die Linse im Okular, vergrößert das Bild nochmals, welches dann durch das Auge wahrgenommen werden kann. Zusätzliche optische Elemente können in den Strahlengang gesetzt werden um das Bild aufzurichten, so dass man es in der richtigen Orientierung betrachten kann. Mikroskope mit mehreren Linsen, wie dieses hier, werden zusammengesetzte Mikroskope genannt.
In einem zusammengesetzten Mikroskop wird die absolute Vergrößerung berechnet, indem man die Vergrößerungen der Objektivlinse und der Okularlinse multipliziert. Mit einer 40X Objektivlinse und einer 10X Okularlinse ist die Gesamtvergrößerung dementsprechend 400X.
Um die Größe eines Objektes unter dem Mikroskop zu bestimmen, benutzt man ein Fadenkreuz, also eine Art Skala, die über das Bild projiziert wird. Bei einer höheren Vergrößerung bedeuten die Skalenstriche im Fadenkreuz kleinere Längen als bei kleineren Vergrößerungen.
Zusätzlich zu der Vergrößerung ist ein anderer wichtiger Aspekt der Mikroskopoptik die Auflösung. Auflösung bezieht sich auf den kleinsten noch wahrnehmbaren Abstand zwischen zwei verschiedenen Objekten unter dem Mikroskop. Wenn die Köpfe dieser Strichmännchen immer klarer werden, bedeutet das, das die Auflösung größer und die kleinste wahrnehmbare Distanz zwischen ihnen kleiner wird.
Die Hauptbestandteile eines Lichtmikroskops sind die Objektive, das Okular, der Objekttisch und der Objekthalter, die Lichtquelle, die Feldblende, der Kondensor und die Apertur, und der Grob- und Feintrieb.
Die Objektive sind für den größten Teil der Vergrößerung und für die Auflösung des Mikroskops zuständig. Sie sind so auf einem Objektivrevolver aufgesetzt, das wenn man zwischen verschiedenen Objektiven wechselt, die Brennebene die Gleiche bleibt – eine Eigenschaft die man Parafokalität nennt. Auf dem Objektiv steht normalerweise die Vergrößerung, die numerische Apertur oder NA, die Art des Immersionsmediums das benutzt werden muss, die Dicke des Deckglases das verwendet werden soll, und die Arbeitsdistanz, also der Entfernung von der Spitze der Linse zur Brennebene.
Die numerische Apertur, wie schon erwähnt als NA definiert, misst wie gut das Mikroskopobjektiv Licht sammeln kann. Objektive mit hoher NA Nummer erlauben das Licht mit einem schiefen Winkel einstrahlt, während Objektive mit niedriger NA Nummer nur sehr direkt einstrahlendes Licht aufnehmen können. Die Auflösung eines Objektivs kann von der numerischen Apertur berechnet werden, wenn die Wellenlänge des Lichts bekannt ist.
Die Lichtquelle, Feldblende, Apertur und der Kondensor sind alle verantwortlich um das Licht zu produzieren und zu formen, welches dann das Präparat durchleuchtet. Eine Lichtquelle ist typischerweise eine Niederspannung Halogenlampe, die auf die gewünschte Intensität eingestellt werden kann. Das Licht wird dann durch verschiedene Filter in die Feldblende geleitet, welche die Fläche, die beleuchtet werden soll, bestimmt. Danach kommt der Kondensor, der das helle, gleichförmige Licht auf das Präparat fokussiert. Der Lichtkegel um das Präparat wird von dem Kondensor kontrolliert und muss abhängig vom Objektiv neu eingestellt werden.
Zum Benutzen eines Lichtmikroskops legt man zuerst das Präparat auf den Objekttisch und zentriert es direkt unter dem Objektiv. Man sichert das Präparat auf dem Objekttisch mit den Objektklammern.
Nun schaltet man die Lichtquelle an und wählt das Objektiv mit der niedrigsten Vergrößerung aus.
Danach fokussiert man das Objektiv mit der niedrigsten Vergrößerung, indem man den Objekttisch vertikal erst mit dem Grobtrieb verstellt, und dann den Feintrieb benutzt um das Präparat scharf zu stellen. Man muss allerdings vorsichtig sein, damit man nicht den Objektträger oder den Objekttisch mit dem Objektiv berührt, weil so die Linse beschädigt werden kann.
Dann sucht man die zu abzubildende Fläche durch das Okular aus, während man den Objekttisch in der x-y Fläche verschiebt. Die Größe des abzubildenden Feldes verkleinert sich drastisch, wenn man von einer niedrigen zu einer höheren Vergrößerung wechselt. Wenn man das Präparat zuerst mit der niedrigsten Vergrößerung zentriert, erhöht das die Wahrscheinlichkeit die richtige Stelle zu finden.
Wenn die richtige Stelle gefunden und fokussiert worden ist, wechselt man zu einem Objektiv mit höherer Vergrößerung, mit dem man das Bild aufnimmt.
Nun optimiert man die Qualität der Beleuchtung, indem man zuerst die Feldblende so einstellt, das die Blende selbst, knapp außerhalb des Feldes ist. Jetzt stellt man die Aperturblende so ein, dass sie mit der NA Nummer des Objektivs übereinstimmt.
Nun stellt man das Bild nochmals scharf, diesesmal allerdings nur mit dem Feintrieb. Jetzt kann man das Präparat abbilden.
Mit einem Lichtmikroskop kann man viele verschiedene Präparate abbilden. Außerdem gibt es viele verschiedene Konfigurationen des zusammengesetzten Mikroskops, die für verschiedene Anwendungen geeignet sind.
Hier sieht man einen Forscher der sich gerade vorbereitet um mit einem Operationsmikroskop zu arbeiten. Diese Art von Mikroskop ist normalerweise mit einem bewegbaren Arm ausgestattet und ist stereoskopisch, das heißt das Licht sowohl an den Betrachter als auch an eine Kamera weitergegeben wird. Dieses Operationsmikroskop wird für eine Nierentransplantation einer Maus gebraucht.
In diesem Film sieht man wie ein Forscher mit einem Seziermikroskop arbeitet, um eine Drosophila Larve zu finden, bei der dann durch weiteres sezieren Muskeln freigelegt werden sollen, um die neuromuskuläre Endplatte zu untersuchen.
Hier sieht man ein umgekehrtes Mikroskop, bei dem das Objektiv unter dem Objekttisch angebracht ist, und das für ein Mikroinjektionsexperiment vorbereitet wird. Dieses Verfahren, auch als somatischer Zellkerntransfer bekannt, ist eine wichtige Methode um transgene Tiere und Klone herzustellen.
Das war die Einführung in die Lichtmikroskopie von JoVE. In diesem Video haben wir behandelt was ein Mikroskop ist und wie es funktioniert, welche Bestandteile es hat, wie man es einstellt und wie man Bilder von guter Qualität aufnimmt. Danke für eure Aufmerksamkeit!
Das Lichtmikroskop ist ein Instrument zur Vergrößerung von Forschungspräparaten. Lichtmikroskope sind ein unschätzbares Analysewerkzeug, das es wissenschaftlichen Forschern ermöglichen kann, Objekte in der 1000-fachen Größe ihrer ursprünglichen Größe zu betrachten. Wie Sie sehen werden, funktioniert das Lichtmikroskop nach einigen sehr grundlegenden Prinzipien, hat aber nahezu unbegrenzte Anwendungen für die Visualisierung von Proben im Labor.
Wie der Name schon sagt, benötigt das Lichtmikroskop eine Lichtquelle, die Licht erzeugt, das durch eine Kondensorlinse auf die Probe fokussiert werden kann.
Das Licht, das die Probe beleuchtet, erreicht eine Linse, die als Objektivlinse bekannt ist und ein vergrößertes Bild erzeugt, das invertiert oder auf den Kopf gestellt wird. Das Okular oder die Okularlinse vergrößert das Bild weiter, das das Auge dann erhält. Zusätzliche optische Elemente können in den Strahlengang eingebracht werden, um das Bild zu korrigieren, so dass das Auge es in der richtigen Ausrichtung sieht. Mikroskope, die mehrere Linsen verwenden, wie das hier gezeigte, werden als Verbundmikroskope bezeichnet.
In einem Verbundmikroskop wird die Gesamtvergrößerung berechnet, indem die Vergrößerung der Objektivlinse mit der Vergrößerung der Okularlinse oder des Okulars multipliziert wird. Mit einer 40-fachen Objektivlinse und einer 10-fachen Okularlinse beträgt die Gesamtvergrößerung das 400-fache.
Um die Größe von Objekten unter dem Mikroskop abzuschätzen, kann ein Okularabsehen, eine Skala, die über das Bild projiziert wird, verwendet werden. Bei höherer Vergrößerung stellen die Teilstriche im Okularabsehen kleinere Entfernungen dar als bei niedrigeren Vergrößerungen.
Neben der Vergrößerung ist ein weiterer Aspekt der Mikroskopoptik die Auflösung. Die Auflösung bezieht sich auf die kürzeste auflösbare Entfernung zwischen zwei Objekten innerhalb des Oszilloskops. In dem Maße, wie die Köpfe dieser Zeichen immer klarer werden und die Auflösung zunimmt, verringert sich der kürzeste beobachtbare Abstand zwischen ihnen.
Zu den Hauptkomponenten des Lichtmikroskops gehören die Objektive, die Okulare, der Probentisch und der Probenhalter, die Lichtquelle, die Feldblende, der Kondensor und die Apertur sowie die Grob- und Feinfokusknöpfe.
Die Objektive sind für den größten Teil der Vergrößerung und Auflösung des Mikroskops verantwortlich. Sie sind so auf einem drehbaren Objektivrevolver montiert, dass bei einem Wechsel der Objektive die Fokusebene gleich bleibt ? Eine Eigenschaft, die als Parafokalität bezeichnet wird. Ein Objektiv kann mit der Vergrößerung, der numerischen Blende oder NV, der Art des erforderlichen Immersionsmediums, der Deckglasdicke, die bei der Aufnahme von Proben verwendet werden sollte, und dem Arbeitsabstand - dem Abstand von der Spitze des Linsenelements zur Brennebene in der Probe - gekennzeichnet werden.
Die numerische Apertur, wiederum definiert als N.A., ist ein Maß dafür, wie gut ein Mikroskopobjektiv Licht sammeln kann. Objektive mit hohem N.A.-Gehalt lassen Licht in schrägen Winkeln durch, während Objektive mit niedrigem N.A.-Gehalt direkteres Licht erfordern. Die Auflösung eines Objektivs kann aus der numerischen Apertur bei gegebener Wellenlänge des Lichts berechnet werden.
Die Lichtquelle, die Feldblende, die Apertur und der Kondensor sind alle für die Erzeugung des Lichts und dessen Abgabe an die Probe verantwortlich.
Die Lichtquelle ist in der Regel eine Niederspannungs-Halogenlampe, die zur Steuerung der Lichtintensität eingestellt werden kann.
Das Licht gelangt dann durch eine Vielzahl von Filtern in die Feldblende, die den Bereich der zu beleuchtenden Probe steuert.
Als nächstes kommt der Kondensor, der helles, helles Licht auf die Probe fokussiert, der Beleuchtungskegel um die Probe wird durch den Kondensor gesteuert und muss je nach verwendetem Objektiv eingestellt werden.
Um mit der Verwendung des Lichtmikroskops zu beginnen, platzieren Sie eine Probe mit dem interessierenden Bereich auf dem Mikroskoptisch, zentrieren Sie sie direkt über dem Objektiv und befestigen Sie sie mit den Tischclips.
Schalten Sie als Nächstes die Lichtquelle ein und wechseln Sie zum Objektiv mit der niedrigsten Leistung.
Fokussieren Sie als Nächstes das Objektiv mit geringer Leistung, indem Sie es mit einer ersten Einstellung des groben Einstellknopfes in z-Richtung bewegen und dann die Feineinstellknöpfe drehen, um das Objekt scharf zu fokussieren. Achten Sie darauf, dass Sie mit dem Objektiv nicht gegen den Objektträger oder den Tisch stoßen, da dies das Objektiv beschädigen könnte.
Suchen Sie dann den interessierenden Bereich, indem Sie durch die Okulare schauen, während Sie die Knöpfe einstellen, um den Schieber in x- und y-Richtung zu bewegen. Die Größe des Sichtfelds nimmt drastisch ab, wenn Sie von einer niedrigen Vergrößerung zu einer höheren Vergrößerung wechseln.
Wenn Sie das Objektiv mit der niedrigsten Leistung auf den interessierenden Bereich zentrieren, bevor Sie zu einer höheren Leistung wechseln, erhöhen Sie die Chancen, das gewünschte Exemplar zu finden, erheblich.
Sobald sich die Probe bei geringer Leistung befindet und scharf ist, wechseln Sie zum Objektiv mit höherer Leistung, das für die Bildaufnahme verwendet wird.
Optimieren Sie die Qualität der Beleuchtung, indem Sie zunächst die Feldblende so einstellen, dass sich die Blende selbst knapp außerhalb des Sichtfeldes befindet.
Stellen Sie anschließend die Kondensorblende so ein, dass die Einstellungen mit der numerischen Apertur des verwendeten Objektivs übereinstimmen.
Stellen Sie abschließend den Fokus erneut ein. Diesmal nur mit dem Feineinstellknopf.
Sie können nun Bilder von Ihrer Probe aufnehmen.
Die Lichtmikroskopie hat das Potenzial, eine Vielzahl von Proben sichtbar zu machen, und es gibt verschiedene Konfigurationen des Verbundmikroskops, die für viele verschiedene Anwendungen geeignet sind.
Hier sehen Sie einen Forscher, der sich auf die Arbeit unter einem Operationsmikroskop vorbereitet. Diese Mikroskope sind in der Regel an einem beweglichen Arm aufgehängt und stereoskopisch, was bedeutet, dass sie Licht zum Betrachter und auch zu einer am Mikroskop montierten Kamera durchlassen. Dieses Operationsmikroskop wird bei einer Nierentransplantation bei Mäusen eingesetzt.
In diesem Clip sehen Sie einen Forscher, der durch ein Präpariermikroskop schaut, während er die perfekten Drosophila-Larven für die weitere Sektion auswählt, um die Körperwandmuskulatur freizulegen, damit die neuromuskuläre Verbindung untersucht werden kann.
Hier sehen Sie ein inverses Verbundmikroskop, das ein Objektiv unter dem Tisch hat, das für eine Mikroinjektionstechnik vorbereitet wird. Dieses Verfahren, das als somatischer Zellkerntransfer bekannt ist, ist eine wichtige Methode zur Erzeugung transgener Tiere und zur Erzeugung von Klonen.
Du hast gerade JoVE geschaut? Einführung in die Lichtmikroskopie.
In diesem Video haben wir uns angesehen: Was ein Mikroskop ist und wie es funktioniert, wie viele Komponenten es gibt, wie man Anpassungen an ihnen vornimmt und wie man qualitativ hochwertige Bilder aufnimmt. Danke fürs Zuschauen!
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