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28.2: Verbreitung und Verteilung
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28.2: Verbreitung und Verteilung

Um die intraspezifischen Interaktionen in Populationen zu verstehen, messen die Wissenschaftler die räumliche Verbreitung der Individuen der Arten. Diese geographische Verbreitung wird als Artenverbreitung bezeichnet. Sehr territoriale Arten haben ein gleichmäßiges Verbreitungsmuster, bei dem die Individuen in relativ gleichen Abständen voneinander angesiedelt sind. Arten, die in hohem Maße an bestimmte Ressourcen wie Nahrung oder Schutz gebunden sind, neigen dazu, sich um diese Ressourcen zu konzentrieren und verteilen sich daher in Gruppen. Letztlich weisen jene Organismen, die nicht von der Platzierung der Ressourcen oder von anderen Individuen beeinflusst werden, ein zufälliges Verbreitungsmuster auf.

Artenverbreitungen

Die Verbreitung einer Art erstreckt sich über das gesamte Gebiet, das von den Individuen dieser Art genutzt wird. Die Organismen können in gleichen Abständen, in Gruppen oder zufällig über das Gebiet verstreut sein.

Bei Arten, die eine gleichmäßige Verbreitung aufweisen, sind die Individuen in gleichem Abstand voneinander angeordnet. Pflanzen, die Chemikalien in den Boden abgeben, um zu verhindern, dass andere Individuen in der Nähe wachsen, weisen gleichmäßige Verbreitungen auf. Auch territoriale Arten sind tendenziell gleichmäßiger verbreitet. Zum Beispiel sind Berglöwen eine hoch territoriale Spezies, bei der die Männchen den Raum um die Weibchen und die Ressourcen verteidigen.

Organismen, die sich nicht viel bewegen oder in sozialen Gruppen oder Clustern leben, weisen oft eine Verbreitung in Gruppen auf. Diese Art der Verbreitung ist die häufigste und kann auftreten, wenn die Ressourcen lückenhaft oder regional konzentriert sind. Eine Verbreitung in Gruppen kann auch durch eine kleinen Populationsgröße entstehen, da die Paarung für nicht in Gruppen lebende seltene Tiere schwierig sein kann.

Organismen mit einer zufälligen Verbreitung sind relativ selten, aber kommen in Lebensräumen mit reichlichen Ressourcen häufiger vor. Beispiele für zufällig verbreitete Organismen sind Pflanzenarten mit Samen, die durch den Wind verbreitet werden. Diese Organismen siedeln sich, unabhängig von der Lage der Ressourcen oder anderen Individuen, dort an wo die existenzfähige Bedingungen herrschen.

Die Artenverbreitung kann auch in verschiedenen räumlichen Ebenen unterschiedlich sein. Zum Beispiel haben die Individuen innerhalb einer Population von sich fortpflanzenden Sturmtauchern (einer Seevogelart) eine gleichmäßige Verteilung. Jedoch weisen diese Tiere auf der Ebene der gesamten Art eine Gruppenverbreitung auf, so dass sie sich auf Inseln ansammeln, die den Nestbau begünstigen und wo sie vor Räubern geschützt sind.


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