8. Mai 2018
Hier stellen wir zwei neue Methoden, PsPACT und mPACT zur Erreichung maximaler optischer Transparenz und anschließende mikroskopische Analyse des Gewebes Gefäßsystem in das intakte Nagetier ganze CNS.
Das übergeordnete Ziel dieser psPACT- und mPACT-Methoden ist die schnelle Reinigung des gesamten ZNS-Gewebes, ohne dass ein elektrophoretisches Gewebereinigungssystem erforderlich ist. Diese Methode kann helfen, zentrale Fragen im Modellfeld der Humankrankheitsforschung zu beantworten, wie z. B. die Alzheimer-Krankheit oder Verletzungen und Degeneration sowie die Tumorgenese. Der Hauptvorteil dieser Technik besteht darin, dass das ZNS-Gewebe der Maus durch die elektrophoretische Gewebereinigung nicht geschädigt wird und durch die modifizierte passive Reinigung schnell entfernt wird.
Wir hatten die Idee zu dieser Methode, nachdem wir die ursprüngliche PACT- und frühere Methode zur Gehirnreinigung verwendet hatten. Die visuelle Demonstration dieser Methode ist von entscheidender Bedeutung, da psPACT und mPACT-Methoden schwierig durchzuführen sind, da diese Methode mehrere Phasen der Probenvorbereitung umfasst. Beginnen Sie mit der Zubereitung der PACT-Cocktaillösung, indem Sie VA-044-Pulver zu einer Lösung aus 4 % PFA und 4 % Acrylamid in einer Endkonzentration von 0,25 % hinzufügen. Nachdem Sie das Gewebe mit PACT-Lösung durchblutet haben, tauchen Sie das gesamte Gehirn und das Rückenmark vollständig in ein 50-Milliliter-Röhrchen mit gekühlter PACT-Lösung und lagern Sie es 24 Stunden lang bei vier Grad Celsius.
Übertragen Sie das Gewebe 24 Stunden später in ein 50-Milliliter-Röhrchen mit frischer, kalter PACT-Lösung und verbinden Sie den Röhrchendeckel mit einem Gewebegel-Hybridisierungssystem, das mit einem Stickstofftank verbunden und auf 37 Grad Celsius eingestellt ist. Schalten Sie dann das Vakuum und das Gas für 10 Minuten ein, um die Probe in Stickstoffgas einzubetten. Um das Hydrogel zu polymerisieren, legen Sie das Röhrchen mit der Probe für drei Stunden oder bis zum Abschluss der Polymerisation in einen Schüttelinkubator mit 150 U/min und 37 Grad Celsius.
Verwenden Sie nach der Inkubation Löschpapier, um das restliche polymerisierte Hydrogel zu entfernen, das das Gewebe umgibt. Übertragen Sie dann das Gewebe in ein 50-Milliliter-Röhrchen mit der Reinigungslösung. Legen Sie die Probe in einen Schüttelinkubator, der auf 37 Grad Celsius und 150 U/min eingestellt ist, bis das Gewebe gereinigt wurde.
Im Durchschnitt dauert es etwa 20 Tage, bis das ZNS der Maus die volle Klarheit erreicht hat. Beginnen Sie psPACT mit dem ZNS von einer Maus, die mit 4 % PFA durchblutet wurde und 24 Stunden lang in 4 % PFA bei vier Grad Celsius nachfixiert wurde. Waschen Sie das fixierte Gewebe eine Stunde lang in 0,1 molaren PBS.
Übertragen Sie das Gewebe nach dem Waschen in die A4P0-Lösung und inkubieren Sie es 24 Stunden lang bei 37 Grad Celsius. Tauchen Sie das Gewebe am nächsten Tag nach dem Waschen des Gewebes fünf Minuten lang in PBS in 0,25 % VA-044 in PBS und inkubieren Sie es sechs bis 24 Stunden lang bei 37 Grad Celsius. Durch die Trennung des Acrylamids und den anschließenden VA-044-Schritt wird vermieden, dass verbleibende nicht polymerisierte Hydrogel-Monomere, die das Gewebe umgeben, entfernt werden müssen, was die endgültige Gewebeintegrität beeinträchtigen kann, nachdem die Transparenz mit PACT erreicht wurde.
Nach der Inkubation das Gewebe in frische, kalte VA-044-Lösung überführen. Betten Sie die Probe dann 10 Minuten lang in Stickstoffgas ein. Übertragen Sie das Gewebe in die Reinigungslösung.
Inkubieren Sie die Probe dann in einem Schüttelinkubator, der auf 37 Grad Celsius und 150 U/min eingestellt ist, bis das Gewebe gereinigt wurde. Im Durchschnitt dauert es etwa 17 Tage, bis das ZNS der Maus vollständige Klarheit erreicht. Befolgen Sie für mPACT das Protokoll für psPACT bis zum Schritt der Clearinglösung.
Tauchen Sie dann die Gewebereinigungslösung, die 0,5 % Alpha-Thioglycerin, ein Entbräunungsmittel, zusätzlich zu 8 % SDS enthält, vollständig in 0,1 molare PBS ein. Legen Sie die Probe in einen Schüttelinkubator, der auf 37 Grad Celsius und 150 U/min eingestellt ist, bis das Gewebe gereinigt wurde. Im Durchschnitt dauert es nur zwei Wochen, bis das ZNS der Maus mit mPACT die volle Klarheit erreicht.
In der vorliegenden Studie erreichten Maushirnproben, die mit dem mPACT-Protokoll behandelt wurden, nach 14 Tagen eine optische Transparenz, vor Proben, die mit den PACT- und psPACT-Protokollen behandelt wurden. Ganze ZNS-Proben der Ratte, die mit mPACT geklärt wurden, erreichten eine maximale Clearance innerhalb von 20 Tagen. Erwachsene Rattengehirne allein, im Gegensatz zum gesamten ZNS, wurden mit mPACT in nur fünf Tagen beseitigt.
Einmal gemeistert, kann diese Technik in zwei Wochen mit dem gesamten ZNS der Maus durchgeführt werden, wenn sie richtig durchgeführt wird. Nach ihrer Entwicklung ebnete diese Technik den Weg für Forscher auf dem Gebiet der Neurowissenschaften und Anatomie, pathophysiologische Erkrankungen wie Gewebeverletzungen, Entwicklungsfehlbildungen, Krebs und neurodegenerative Erkrankungen in ZNS-Modellen von Säugetieren zu erforschen.
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Diese Studie stellt zwei innovative Methoden, psPACT und mPACT, vor, um die optische Transparenz zu verbessern und die mikroskopische Analyse der intakten vaskulären Strukturen des zentralen Nervensystems (ZNS) von Nagetieren zu erleichtern. Die Techniken zielen darauf ab, das gesamte ZNS-Gewebe schnell und schonend zu klären, um zentrale Fragen zu Modellen menschlicher Erkrankungen wie der Alzheimer-Krankheit und der Tumorbildung zu beantworten.
Neue passive Klärmethoden wie psPACT und mPACT beheben eine entscheidende Engstelle in der Neurowissenschafts-Forschung und -Entwicklung, indem sie eine schnelle und hochpräzise optische Durchsichtigkeit des gesamten ZNS-Gewebes ohne elektrophoretische Schäden ermöglichen. Diese Fähigkeit unterstützt die Zielvalidierung und die mechanistische Risikominimierung bei Modellen neurodegenerativer Erkrankungen, indem sie die subzelluläre Architektur erhalten und gleichzeitig die Bildgebungszeiträume beschleunigen. Die Methoden erhöhen die Vorhersagegenauigkeit in präklinischen Studien zu Alzheimer, Tumorbildung und Verletzungsmodellen durch eine verbesserte Visualisierung neuropathologischer Phänotypen.
psPACT und mPACT sind in den Bereich von der frühen Entdeckung bis zur präklinischen Phase einzuordnen und unterstützen insbesondere die Target-Validierung bis hin zur Leitstruktur-Optimierung, indem sie quantifizierbare, bildgebungsgeeignete ZNS-Modelle bereitstellen.