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1.5: Deduktive Argumentation
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Deductive Reasoning
 
PROTOKOLLE

1.5: Deduktive Argumentation

Wenn sich Wissenschaftler mit der Erforschung und Erklärung natürlicher Ereignisse befassen, beginnen sie oft mit bestimmten Beobachtungen, die bestimmte Fragen oder Problemstellungen umfassen. Daraufhin wird eine mögliche Antwort oder Lösung hergeleitet, die als Hypothese bezeichnet wird. Diese Art des logischen Denkens bezeichnet man als induktives Denken. Hierbei werden Beobachtungen genutzt, um zu allgemeinen rationalen Schlussfolgerungen zu gelangen.

Nachdem eine Hypothese aufgestellt wurde, schlussfolgern die Wissenschaftler, dass bestimmte Ereignisse eintreten müssen, wenn die Hypothese wahr ist. Die Forscher verwenden diese Vorhersagen, welche das Ergebnis des deduktiven Denkens sind, um die Hypothese zu testen. Im Vergleich zum induktiven Denken arbeitet das deduktive Denken in umgekehrter Weise. Es beginnt mit allgemeinen Prinzipien oder Gesetzen (bzw. Schlussfolgerungen) und nutzt diese, um bestimmte Ergebnisse (bzw. zukünftige Beobachtungen) vorherzusagen. Deduktive Hypothesen werden oft als “Wenn...dann”-Aussagen formuliert: Wenn... die Hypothese wahr ist, dann sollte jene Vorhersage beobachtet werden.

Das deduktive Denken ist das Herzstück der hypothesengesteuerten Wissenschaft, wohingegen induktives Denken eher mit der deskriptiven Wissenschaft in Verbindung gebracht wird. Beide Formen der Logik bzw. Argumentation stellen einen integraler Bestandteil der Forschung dar und sind oft in denselben Experimenten miteinander verbunden.


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