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34.7: Meristeme und Pflanzenwachstum
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Meristems and Plant Growth
 
PROTOKOLLE

34.7: Meristeme und Pflanzenwachstum

Pflanzen wachsen ihr ganzes Leben lang; dies kann auch kontinuierliches Wachstum genannt werden, und es unterscheidet Pflanzen von den meisten Tieren. Obwohl bestimmte Pflanzenteile nicht weiter wachsen (z.B. Blätter und Blüten), wachsen andere kontinuierlich – wie Wurzeln und Sprossachsen.

Das kontinuierliche Wachstum der Pflanzen wird durch Meristems ermöglicht, das sind Gewebe mit undifferenzierte Zellen – die sogenannten meristematische Zellen. Wenn sich meristematische Zellen teilen, bleiben einige Tochterzellen im Meristem, was eine stetige Versorgung mit undifferenzierten Zellen gewährleistet. Andere Tochterzellen verlängern sich und differenzieren sich schließlich in reifes Gewebe.

Es gibt zwei Hauptarten des Pflanzenwachstums: Primärwachstum und Sekundärwachstum. Das Primärwachstum erhöht die Länge der Wurzeln und Triebe und produziert Blätter. Sekundäres Wachstum vergrößert die Dicke der Wurzeln und Triebe – aber selten Blätter – in Regionen, in denen das primäre Wachstum beendet ist.

Das meiste Pflanzenwachstum tritt in zwei Arten des Meristems auf. Primäres Wachstum tritt in Apikalmeristemen auf, die sich an den Spitzen von Wurzeln und Trieben befinden. Sekundäres Wachstum tritt in Lateralmeristemen auf, die entlang der Länge der Wurzeln und Trieben verlaufen.

Alle Gefäßpflanzen durchlaufen primäres Wachstum, welches es den Wurzeln ermöglicht den Boden zu erkunden und Trieben mehr Licht zu erreichen. Primärwachstum beginnt mit der Teilung undifferenzierter Zellen im Apikalmeristem. Tochterzellen, die das Meristem teilweise verlassen, differenzieren sich teilweise in primäre meristematische Zellen. Primäre meristematische Zellen teilen und verlängern sich, und differenzieren sich vollständig in reife Gewebe, wodurch sie Wurzeln und Triebe verlängern.

Die Wurzeln und Triebe von holzigen Pflanzen durchlaufen neben dem Primärwachstum, ein sekundär Wachstum. Das sekundäre Wachstum wird durch zwei Lateralmeristeme ermöglicht – das vaskuläre Kambium und das Korkkambium.

Das vaskuläre Kambium entwickelt sich zu Leitgewebe – einschließlich zu sekundärem Xylem (Holz) und sekundärem Phloem. Das Korkkambium ersetzt die Epidermis mit dem stabileren Abschlussgewebe (Periderm). Die Zugabe dieser Zellen erhöht die Breite der Wurzeln und Triebe.


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